Mar Menor (Teil 2)
Das grüne Hinterland am Mar Menor. Auch im Hinterland sind die Hochhäuser nicht zu übersehen. Aber in der zweiten Reihe, ist Grün die dominierende Farbe. Zahlreiche Golfkurse wurden rund um La Manga angelegt. Fünf-Sterne-Hotels locken alljährlich Fußballteams ins Winter-Trainingslager.
Die Feriensiedlungen wurden im Stil spanischer Dörfer gebaut. Hier haben auch viele Spanier ihr Ferienhaus. Die Gegend rund um das Mar Menor hat auch historisch etwas zu bieten. Cartagena, der einstige Regierungssitz der Karthager auf der iberischen Halbinsel dann von den Römern erobert. Noch immer findet man neue Spuren der Römer, wie dieses erst 1987 freigelegte Theater.
Cartagena ist einer der wichtigsten Häfen an der Mittelmeerküste. Schon die Karthager und die Römer hatten die Bucht als Hafen genutzt. Er ist die Grundlage für den Reichtum der Stadt.
Eine wunderschöne Uferpromenade mit Skulpturen bekannter Künstler beweist, dass Cartagena auch heute noch vermögend ist.
Nur wenige Städte haben ein so prachtvolles Rathaus. Das Rathaus und das Grandhotel sind das Entrée in die Fußgängerzone. Der Urlauber sollte sich Zeit für einen Bummel durch die Straßen nehmen und den Blick nach oben richten. Auch als Anlegestelle für Segel- und Motoryachten ist Cartagena bekannt.
Auf der Suche nach dem typischen Spanien wird man garantiert in einem dieser Lokale auf dem Land fündig. Hierher geht der Spanier traditionell am Sonntag mit seiner Familie essen.
In der Küche tobt dann das wahre Leben. Das ist spanische Hausmannskost. Die Frauen stehen am Herd und kochen so, wie sie es von ihren Müttern oder Großmüttern gelernt haben. Das Essen kostet nur ein Drittel dessen, was der Urlauber in den Touristenzentren zahlt. Der Renner ist Paella. Jedes Lokal hat sein ganz spezielles Rezept. Hier kann man im wahrsten Sinne des Wortes „Spanien schmecken“