Ötztal (Teil 1)

Alpenidylle in Obergurgl am Ende des Ötztals. Hier setzten die Bürger den Bergführern ein Denkmal. Ortskundige, einheimische Bauern, brachten als Bergführer die ersten Fremden in das abgelegene Tal Ronald Ribis ist Leiter der Bergführerstation in Obergurgl und Bergführer in der vierten Generation. Außerdem ist er noch Bauer und Hotelier.
Die alpine Welt im Ötztal verlockt dazu, das Tal und seine Berge zu erleben.
Selbst die Hunde gehen mit rauf auf die Alm und die gut erzogenen Ötztaler Schafe folgen brav.
Überall im Tal sind Wege angelegt, die auch für Familien geeignet sind. Viele Hotels bieten ihren Gästen Gruppenwanderungen an, bei denen auch die Kinder ihren Spaß haben. Gute Laune und gute Schuhe sind hierfür die einzigen Voraussetzungen. Das Erlebnis in der Natur steht bei diesen Touren im Vordergrund.
Selbst eingefleischte Off-Road-Fans lassen gerne ihr Auto stehen und steigen um auf Schusters Rappen. Für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis im Sommer auf einem Schneefeld zu rutschen.
Ziele dieser Wanderungen sind meist Almhütten mit so verlockenden Namen wie Sahnestüberl und ihrer verführerischen Kuchenkarte. Die Berge genießt der Gast lieber von der Sonnenterrasse des Hotels, zum Beispiel der Alpenaussicht.
Ein wenig anspruchsvoller und schweißtreibender ist das sogenannte Genusswandern. Hier sollte der Urlauber schon Kondition und Bergerfahrung mitbringen. Die Wanderschuhe und Wanderstöcke kommen jetzt zum Einsatz. Und wie der Name schon sagt, kommt auch beim Genusswandern das Vergnügen nicht zu kurz. Ein Sonnenbad mit Jause auf einer Berghütte oder eine Pause mit prächtigem Alpenpanorama.
Die kleine Kapelle wurde von einem Überlebenden als Dank für die Rettung aus einer Lawine errichtet. Die Einheimischen kennen viele dieser kleinen Wunder.
Sicherheit hat bei diesen Touren absoluten Vorrang. Helm, Kletterseil und Haken gehören zur Ausrüstung. Wenn das Sicherungsseil eingeklickt ist, kann es losgehen. Der Bergführer geht vorneweg und prüft jeden Schritt.
Immer wieder werden kleine Verschnaufpausen gemacht. Hier oben sind eine Sonnenbrille und ein Sonnenschutzmittel unerlässlich. 250 Dreitausender stehen im Ötztal, von denen 60 Berge mehr als 3.400 Meter hoch sind.

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