Yukon im Winter (Teil 1)

Ein Denkmal für treue Dienste - Denn ohne Schlittenhunde wären die Goldgräber im Winter nie zu ihren Claims an Yukon und Klondike gekommen. Auch der alte Schaufelraddampfer, die SS Klondike, ist ein Erinnerungsstück an die Zeit des Goldrauschs von 1897.
Sie ist das Wahrzeichen von Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon.
Mit dem Auto geht das Reisen im Yukon heute schneller und bequemer. Da aber selbst die Hauptstraßen nur notdürftig geräumt werden, ist ein Allradler unbedingt notwendig. Eine Fahrt mit einem Hundeschlittengespann ist für Urlauber allerdings
d i e Attraktion im Land der Goldgräber. Gerne vermieten die Hundeschlittenführer, die Musher, ihre Gespanne. Es ist bezahltes Training für die großen Hundeschlittenrennen Iditarod und Yukon Quest.
Die Huskies sind ganz wild auf’s Laufen. Wer zu Hause bleiben muss, protestiert mit lautem Jaulen.
Bis zu 100 Hunde sind auf den Hundeschlittenfarmen versammelt.
Vor dem Start braucht der Musher seine ganze Stärke, um das Gespann anzuhalten.
Dann geht es los.
Die 10 Hunde entwickeln eine ungeheure Kraft und beschleunigen das Gespann schnell auf 20 Kilometer pro Stunde.
Draußen in den Weiten des Yukon, sind dann nur noch der Atem der Huskies, das Knirschen des Schnees und das Dahingleiten des Schlittens zu hören.
Der Yukon, einer der längsten Flüsse Nordamerikas, hat dem Land seinen Namen gegeben und die Landschaft geprägt. Die „Five Finger Rapids“ waren einst eine berüchtigte Stromschnelle und das Nadelöhr des Yukon auf dem Weg in die Goldgräberstadt Dawson City.
Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit Dynamit entschärft. So wurde der Yukon bis hinauf in die Goldminen schiffbar gemacht.
Weiter im Norden wird die Landschaft immer bizarrer und abweisender. Steil türmen sich die Gebirgsketten auf.
An den Bergen kann sich schnell mal ein Blizzard - wie aus dem Nichts entladen.

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