Vallorbe – die Grotten der verzauberten Feen

Die Hügellandschaft im Tal der Orbe.
Von oben betrachtet sieht hier alles sehr unspektakulär aus. Auch das Flüsschen Orbe, das diesem Tal seinen Namen gibt, fließt lustig plätschernd dahin. Aber….. Wenn man dann durch das Eingangstor geht, betritt der Besucher ein atemberaubendes Szenario.

Eine mystisches, verzaubertes Grottensystem. Seit den 80er Jahren sind die Grotten von Vallorbe bequem und leicht auch für Touristen zugänglich. Sie sind schlichtweg DIE ATTRAKTION in der Region. Am Eingang klärt eine Ausstellung die Besucher über die Geologie und Entstehung der Höhlen auf. Treppen führen hinauf in die trockene Galerie auf der man fast das gesamte erforschte Höhlensystem durchwandern kann.

Eine Lightshow und eine eigens komponierte Musik unterstreichen den mystischen Charakter dieser unterirdischen Welt. Jede dieser Formationen hat einen Namen. Bison, Quallensaal oder die Grosse Säule. Und wieder staunt der Besucher darüber, was die Natur aus Wasser und Kalk modelliert. Entscheidend bei diesen Skulpturen ist der Faktor Zeit. Hier geht es nicht um Jahre sondern um Jahrzehnte und Jahrhunderte.

Diese Höhle wird dramatisch inszeniert. Je nach Lichteinfall sieht man andere Figuren. Da kann man sich unschwer vorstellen, dass die Menschen früheran Feen und Geister glaubten. Daher kommt auch der alte Name „Schlafplatz der Feen“. Sogar eine Sage rankt sich um diese Grotten. Eine schöne Geschichte, die die Fremdenführer gerne erzählen.

Durch diese Karsthöhlen verläuft auch der unterirdische Teil des Flussbetts der Orbe. Das Wasser verschwindet im Gebirge und kommt am Ausgang des Höhlensystems wieder ans Tageslicht. Dieses Wasser hat die Grotten aus dem Stein gewaschen.
Dazu das in der Erde versickernde Oberflächenwasser. Stark kalkhaltiges Wasser ist der Baustein für die Tropfsteinhöhlen.

Entdeckt wurde das Höhlensystem erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Wegen der mangelnden technischen Ausrüs-tung in der damaligen Zeit konnte man das System aber nicht erforschen.
Erst 1961 gelang es drei Tauchern 140 Meter tief in die Grotten einzudringen.
Die trockene Galerie wurde 1964 entdeckt. In den 70er Jahren wurde mit hohem finanziellen Aufwand ein trockener Eingang gebohrt und die Grotten von Vallorbe touristisch erschlossen.

Gar nicht mystisch ist die Zubereitung bzw. die Reifung von Käse in diesen Höhlen. Und so endet manche Höhlenführung mit einer Käseverkostung und einem Schluck Wein.

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