Kärnten – der K. u. K. Fischer vom Millstätter See

Er ist einer der letzten seiner Zunft. Peter Sichrowsky ist K. & K. Hoffischer.
Wie seine Vorfahren seit Mitte des 19. Jahrhunderts rudert Peter täglich zweimal auf den Millstätter See hinaus, um seine Netze zu kontrollieren. Der See ist bekannt für einen ganz besonderen Fisch, die schmackhafte Reinanke. Er kann nicht gezüchtet werden und muss sozusagen „wild gefangen“ werden.

Bei der Kontrollfahrt heute muss Peter häufig zur Wasserschaufel greifen. Der Sturm am Vortag hat ein paar kleine Lecks ins
Boot geschlagen, die schnellstens ausgebessert werden müssen. Nach knapp einer halben Stunde hat der Fischer seine Treibnetze auf der gegenüber liegenden Seite des Sees erreicht. Wenn dann die erste Reinanke in den Maschen des Netzes auftaucht, geht alles ganz schnell: Vorsichtig den Fisch aus den Maschen des Netzes lösen, die Schwimmblase ausdrücken und die Reinanke durch einen Schlag auf die Bordwand töten. Nichts für zarte Gemüter. Das Netz ist leer. Der Fang hat sich gelohnt.

Es geht zurück in die Küche des Hotels „Post“. Denn Peter ist nicht n ur K & K Hoffischer, sondern auch Hotelier. Er gehört zu dem kleinen, aber exklusiven Kreis der Reinankenwirte. Sei es als Vorspeisen Tapas oder puristisch in Butter gebraten mit Petersilienkartoffeln und mediterranem Gemüse steht die Reinanke auf der Speisekarte. Da kann man nur sagen: „Guten Appetit“

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