Iphofen – Mittelalterliches Kleinod in Franken

Diese Inschrift sagt praktisch alles über Iphofen. Sozusagen eine SMS in Reimform über das Städtchen am Fuße des Steigerwalds. Mit seiner nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt ist Iphofen ein touristischer Magnet in Franken.
Wer durch eines der vier Stadttore die malerische Altstadt betritt, merkt ganz schnell, warum diese Stadt so beliebt ist. Romantik und Mittelalter pur. Man wartet förmlich auf den Prinzen, der diese Märchenstadt wach küsst.

Überall findet der Besucher Weinhöfe. Die Stadtchronik belegt, dass bereits 1476 der größte Teil der Einwohner ihren Lebensunterhalt in der Weinindustrie verdienten. Mehr als 20 Winzerbetriebe bestimmen auch heute den Charakter Iphofens als Stadt des Weins. Berühmt wie der Wein ist auch der Marktplatz mit dem Marienbrunnen und dem barocken Rathaus.

Im Knauf Museum werden einmalig gute Gipsabdrücke von Kunstwerken alter Weltkulturen gezeigt. Die Exponate kommen zum Beispiel aus Ägypten, Mesopotamien oder Persien.

Die Weine aus Iphofen genießen einen hervorragenden Ruf und sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Das Weingut Hans Wirsching erhielt 2016 den Staatsehrenpreis für den besten Wein Bayerns. Ein anderes Weingut belieferte Papst Benedikt.

Ein Bummel durch die kleinen Gassen und Hinterhöfe lässt alte Zeiten auferstehen, von denen man glaubte, dass sie längst untergegangen sind. Ein schauriges Bild bietet sich im Beinhaus der Kirche St. Veit. Iphofen wurde mehrmals in seiner Geschichte von der Pest heimgesucht.
Spätestens am Ende des Tages sollte der Besucher eine der gemütlichen Gaststätten aufsuchen. Zum Beispiel in Prichsenstadt den traditionellen Gasthof Storch. Unter einem Trompetenbaum kann der Gast hier die fränkische Küche genießen. Entweder mit einem guten Wein oder einem fränkischen Bier. Zum Wohl.


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