Bozcaada – türkische Insel mit griechischem Flair

Einfahrt in den Hafen von Bozcaada. Die kleine Insel am Ausgang der Dardanellen liegt nur rund 4 Seemeilen vom türkischen Festland entfernt. Im antiken Griechenland hieß die Insel Tinedos und spielte eine wichtige Rolle in Homers Ilias. Der Hafen wird beherrscht von der mächtigen Festung. Sie diente einst den Genuesern, Venezianern und Byzantinern. Zuletzt modernisierte Sultan Mehmet II die Festung entsprechend den modernsten militärischen Gesichtspunkten.

Obwohl immer noch zahlreiche Fischerboote im Hafen dümpeln haben Wein und vor allem der Tourismus den Fischfang als wichtigsten Wirtschaftszweig abgelöst.
Gerne nehmen die Fischer die Touristen auf eine kleine Rundfahrt mit und verdienen sich so ein paar Lira extra. Die Küste ist von schroffen Felsen und kleinen Buchten gesäumt.
Hier sollen sich einst die Griechen versteckt haben, nachdem sie das berühmte hölzerne Pferd vor der Stadtmauer Trojas hingestellt haben. In der Nacht kamen sie dann zurück und zerstörten Troja.

Ganz selten ankert eine Segelyacht in einer der Buchten. Wer hierher kommt sucht die Einsamkeit. Obwohl, die Leser eines amerikanischen Reisemagazins die Insel zur schönsten Insel Europas wählten, ist Bozcaada nicht überlaufen. Die Touristen werden von der Atmosphäre angelockt. Fischrestaurants, Weinlokale, die Natur und das griechisch
dominierte Leben rund um den Hafen locken die Urlauber an.

Für viele Besucher ist das die griechischste Insel der Türkei und erfüllt viele Klischees, die man mit Griechenland verbindet. Nicht zu vergessen der Wein, den man in den kleinen Kellereien probieren kann. Bei einer Weinprobe findet jeder dann seinen ganz persönlichen Insel-Lieblingswein. Sei er nun weiß oder rot.

Und zum Schluß eines Urlaubstages auf Bazcaada empfiehlt es sich dann in eines der gemütlichen Lokale am Hafen zu gehen. Dann kommt zusammen, was zusammen gehört. Ein guter Wein und leckerer Fisch.

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