Pfirsichsteine – Verführung aus Meisterhand

In der Altstadt im Schweizer Chur liegt ein Tempel der Verführung für alle süßen Leckermäuler. Bündner Pfirsichsteine aus der Zuckerbäckerei von Meister Arthur Bühler. Basis der leckeren traditionellen Süßigkeit ist Marzipan.

Dazu ein paar geheime Zutaten. So wird aus dem Marzipan die leicht bitter schmeckende Rohmasse. Sie wird dann mehrmals von zwei Walzen ganz fein gemahlen. Immer wieder wird der Teig in die Maschine gefüllt bis er schön glänzt. Danach wird der rötlich-braune Teig ausgerollt und mit einer sogenann-ten Harfe in gleich große Stücke portioniert. Alles in Handarbeit versteht sich.
Die Würfel sind die Basis der Bündner Spezialität. Das Rezept ist seit 1887 geschützt. Da es in Graubünden weder Mandeln noch Pfirsiche gibt, nimmt man an, dass das ursprüngliche Rezept aus Italien stammt, wahrscheinlich aus Venedig. Für diese Feinarbeit sind dann zarte Frauenhände gefragt. Aus den Würfeln werden von Hand Kugeln gerollt, die dann in einer Metallform zu den typischen Pfirsichkernen gepresst werden. Noch ein Zupfer links und rechts und fertig ist der Original Bündner oder auch Churer Pfirsichstein.
Damit die zarten Steine nicht deformiert werden ist weiterhin Handarbeit angesagt. Jeder Stein wird vorsichtig und sorgfältig in die Verpackung gelegt. Die Kunden kommen aus der ganzen Welt. Damit die Steine frisch, saftig und zart bleiben, wird mehrmals in der Woche produziert.

Der Laden von Meister Bühler ist ein kleines Museum. Hier hängen die Fotos von drei Generationen, die diese Pfirsichkerne produziert haben. Dazu ein paar Verpackungen im Stil der jeweiligen Zeit. Im Gegensatz zur Verpackung sind die Inhalte zeitlos. Die berühmten Bündner Pfirsichsteine.

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