Salzburgs Domquartier – Barockes Lebensgefühl

Das Domquartier von Salzburg. Es ist barockes Baudenkmal, Machtsymbol der Kirchenfürsten, Gotteshaus und das Herz der Stadt. In dem Komplex sind die Erzbischöfliche Residenz, der Dom und das Museum zu einem Ensemble zusammengefasst.

Die Ahnengalerie zeigt Statuen der wichtigsten Fürsterzbischöfe. Sie waren nicht nur Seelsorger sondern auch weltliche Herrscher und die Planer des Salzburger Stadtzentrums. Der Dom ist innen mit prachtvollen Stuckarbeiten ausgeschmückt.

Viele Stuckateure kamen aus Italien und brachten ihre Handwerkskunst nach Norden über die Alpen. Damals gehörte es zum guten Ton italienisch zu bauen. Mit diesem Raum wollten die Fürsterzbischöfe schlicht und einfach – beeindrucken.
Ein Sammelsurium exotischer Dinge aus aller Herren Länder. Das einzige Motiv dieser Sammlung: „Seht her, was ich habe“. Die Sammelleidenschaft schreckte vor nichts zurück. Wer damals zum Fürsterzbischof wollte, der musste im wahrsten Sinne des Wortes, lange Wege gehen. Auf seinem Weg durch die Räume wurde er überall von Symbolen der Macht begleitet, die den Besucher immer kleiner werden ließen.

Keine Wand ohne Verzierungen, keine Decke ohne Gemälde. Dazu goldverzierte Möbel, damals sicherlich das Beste vom Besten. Die Kirchenfürsten zeigten, dass sie Fürsten und nicht nur Seelsorger waren.
In vielen Räumen stehen reich verzierte Kachelöfen, Meisterwerke der Hafnerkunst.
An den Wänden hängen Gobelins aus Seide. Sie erzählen Geschichten aus der Bibel.
Auch das Parkett ist mehr als einen Blick wert.

Barocke Prachtentfaltung in reinster Form. Heute werden einige der Räume für Tagungen oder festliche Veranstaltungen genutzt.
Es ist der eindruckvollste Rahmen, den die Stadt Salzburg zu bieten hat. So fällt auch heute noch barocker Glanz auf die Stadt .
Den Fürsterzbischöfen sei Dank.

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