Hellbrunn – die nassen Späße des Fürsterzbischofs

Es sieht ja alles so friedlich und harmlos aus. Aber ein Teil des Schlossgartens von Hellbrunn hat es faustdick hinter den Ohren – bzw. sein Erbauer, Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems.
Die Fremdenführerin geht forsch vorneweg und bittet die Gruppe Platz zu nehmen. Ob der Kleine schon ahnt, was da gleich auf ihn zukommt?
Auch die junge Dame geht ganz ohne Argwohn nach vorne und nimmt am Fürstentisch Platz.
Unter lautem Gejohle und Gekreische wird das feuchte Geheimniss dieses Tisches offenbar.
Wasser spritzt aus allen möglichen Düsen. Der Fürst scheint
einen Faible für Wasser und Wasserspritzereien gehabt zu haben. Und die Gäste, die mussten gute Miene zum fürstlichen Spiel machen.
Überall rund um das Schloss warten Überraschungen. Und sei man noch so clever – niemand kann den Wasserstrahlen entkommen. Während die Einen nass werden, lachen die Anderen vor Schadenfreude. Nicht umsonst wird der Rundgang als eine der lustigsten Schlossführungen überhaupt bezeichnet.
Weil der Fürst es so wollte, schwebt die Krone scheinbar schwerelos auf dem Wasserstrahl. Wer jetzt denkt, dass er bei dieser Attraktion nicht nassgespritzt
wird, hat sich getäuscht. Von allen Seiten nimmt der bischöfliche Segen die Gäste unter Wasserbeschuss. Fluchtmöglichkeiten gibt es praktisch keine.
Ein technisches Wunder- und Meisterwerk ist die wasserbetriebene
Miniaturstadt mit Wasserorgel. Alltagsszenen einer Stadt in sich bewegenden Bildern. Der Fürst hätte daran bestimmt seine Freude gehabt. Gebaut wurde das Modell erst hundert Jahre später. Hunderte von Rädern und Walzen bewegen – nur von Wasser angetrieben – die Figuren und entlocken der Orgel
die Töne. Immer wieder bleiben die Besucher stehen und bewundern diese Attraktion des Besuchs im Schloss Hellbrunn.

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